
eine Schule
Die Grundschule besteht aus 6 Klassen, man unterrichtet in der Umgangssprache Wolof, beginnt aber gleichzeitig auch in Französisch. Möchte man nach den 6 Jahren das Collège besuchen (man sagt auch Sekundarstufe, entspricht in etwa unserer Gesamtschule), muß man hierzu eine Prüfung ablegen. Nur wer den erforderlichen Notendurchschnitt hat, kann weitermachen. Nach den 4 Klassen im Collège erfolgt wiederum eine Prüfung, um die letzten 3 Jahre bis zum Abitur gehen zu können.
In der Umgebung vieler Dörfer gibt es keine Schulen. Abhilfe hatten die katholischen Pfarrer mit der Errichtung von traditionellen Strohhütten versucht. Dies hatte aber keine Zukunft.
Der Staat baute oft nur ein Gebäude mit zwei Klassenzimmern, so dass keine abgeschlossene Grundschulausbildung möglich war. Hier haben wir unsere Hilfe angeboten und konnten vielen Schulen die fehlenden Klassenzimmern ermöglichen - manchmal nur ein Raum oder bis zu 8, z.B. für das Collège in Lalane.
Wir erhalten vom Bundesministerium für Zusammenarbeit (BMZ) 75% Zuschuss, für die restlichen 25% muss der Verein mittels Spenden aufkommen.
Wird der Wunsch für einen Schulbau an uns gerichtet, setzt man sich mit den Lehrern, dem Elternbeirat, der örtlichen Verwaltung oder mit dem katholischen Schulamt zusammen, um für den Antrag ans BMZ alle erforderlichen Zahlen, Gründe und Erfordernisse zu erfragen. Ein konkreter Kostenvoranschlag für den Bau einschließlich Toiletten und Schulmöbeln muss vorliegen.
Nach Beschluss in der Vorstandschaft des Vereins, der Befürwortung durch das BMZ und der Unterschrift des Trägers im Senegal, kann dann nach etwa einjähriger Vorbereitungszeit mit dem Bau begonnen werden.
Im folgenden Jahr kann dann in der Regel die Einweihung erfolgen, mit Ansprachen großer Dankbarkeit der Eltern, Schüler und Lehrer. Mit Reden, Tänzen, Musik und Aufführungen der Schüler ist es immer eine sehr beeindruckende Feier voller Fröhlichkeit.
Der Bau von Toiletten ist dabei unbedingt erforderlich, denn der Mangel an sanitären Einrichtungen hält viele Mädchen vom Schulbesuch ab. Oft fehlt auch die Einsicht der Eltern, ihre Töchter in die Schule zu schicken, denn sie müssen ihren Müttern bei der schweren Hausarbeit wie Wasserholen, Hirsestampfen, Betreuung der zahlreichen Geschwister - helfen. Bemerkenswert ist, dass sich in den letzten Jahren die Einsicht der Eltern verändert hat. So ist der Anteil der Mädchen an den Schulen, die wir gebaut haben, sehr gestiegen. Die Jungen müssen ihren Vätern meist bei der Feldarbeit helfen, deshalb wird oft nur der Älteste der Kinder in die Schule geschickt.
Schulen bieten jedoch mehr als nur Lesen und Schreiben lernen. Sie vermitteln darüber hinaus Kenntnisse über:
Was ist der Unterschied zwischen den öffentlichenund den katholischen Schulen?
Staatliche Schulen kosten kein Geld, nur die Schuleinschreibung für jedes Schuljahr. Die Schulklassen sind sehr groß, es fehlen meist didaktische Mittel. Wegen häufiger Streiks der Lehrer fällt der Unterricht oft aus. Die Lehrer sind oft pädagogisch ungenügend ausgebildet, was zu schlechten Resultaten bei den Prüfungen führt.
Obwohl die Katholischen Schulen Geld kosten, ist die Nachfrage immer sehr hoch, denn der Unterricht hat mehr Qualität, was durch die Resultate der Examen bestätigt wird, und er bietet gleichzeitig eine gute Erziehung. Die Lehrer haben eine gute Ausbildung und Bezahlung. Die katholische Schulverwaltung regelt den Unterricht, den Lehrereinsatz und schließlich das Schulgeld, das zur Bezahlung der Lehrer nötig ist.
Die katholischen Schulen bieten eine fundierte Ausbildung und unterstützen die Kinder aus armen Familien durch Patenschaften. Für viele ist das die einzige Chance auf ein eigenständiges Leben.
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Hier finden Sie eine Liste der Schulprojekte im Senegal.
Jahr |
Ort |
Art der Unterstützung |
Weitere Informationen |
2010 |
Ndoffongor |
4 Klassenzimmer |
Wurde mitfinanziert durch: |
2010 |
Khombole |
6 Klassenzimmer |
Rahims Bericht über den Schulbau Wurde mitfinanziert durch: |
2009 |
Salemata |
Gebäude mit |
Wurde mitfinanziert und bekommt laufende Unterstützung durch die Patenschule "Hauptschule Dietmannsried" |
2009 |
Salemata |
3 Klassenräume, Schlaf- und Eßsaal, Versorgungstrakt, Toiletten und Duschen, sowie Einrichtung |
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2009 |
Ngollar |
3 Klassenzimmer |
Buchenberger Förderverein Zukunft |
2008 / 2009 |
Lalane |
8 Klassenzimmer |
... |
2007 |
Mbampana |
Gebäude mit 2 Klassenzimmern |
Wurde mitfinanziert durch die "Grundschule Oberstdorf"
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2007 |
Tivigne Tanghor |
Gebäude mit 1 Klassenzimmer |
Wurde mitfinanziert durch die Patenschule "Hauptschule Sonthofen"
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2006 |
Tiivigne Diassa |
Gebäude mit 1 Klassenzimmer |
Wurde mitfinanziert durch die Patenschule "Hauptschule Burgau" |
2001 - 2005 |
Tokoson |
Gebäude mit 2 Klassenzimmern und eine Unterkunft für Lehrer |
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